Fassadenabbeizer biologisch abbaubar – SCALPEX® EKO’R

SCALPEX® EKO’R ist ein wasserbasierter Profi-Fassadenabbeizer für Maler-, Verputzer- und Sanierungsbetriebe, die ökologische Verantwortung mit technischer Leistung verbinden. Das Produkt entfernt Anstriche, Dispersionsfarben, Dickbeschichtungen (DBM), Imprägnierungen und Dünnfilme zuverlässig von mineralischen Untergründen wie Beton, Putz, Naturstein und Ziegel.

Die standfeste Gel-Konsistenz ermöglicht eine tropffreie Auftragung an senkrechten Flächen mit Pinsel, Rolle oder Airless-Spritzgerät. Mit einer biologischen Abbaubarkeit von 80 bis 90 % in 28 Tagen nach OECD 301F (Prüfbericht RN25-01824.001_D) und einem VOC-Gehalt unter 600 g/L erfüllt SCALPEX® EKO’R die Anforderungen umweltsensibler Baustellen, denkmalgeschützter Objekte und öffentlicher Ausschreibungen mit Umweltkriterien.

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Ihre Fläche beträgt
Für eine Fläche von 0, benötigen Sie 0.00 L*
  • VOC-arm: < 600 g/L – deutlich unter lösemittelhaltigen Abbeizern
  • Biologisch leicht abbaubar: 80–90 % in 28 Tagen nach OECD 301F (Prüfbericht RN25-01824.001_D)
  • Wasserbasierte Formulierung: geruchsarm, anwenderfreundlich, reduziert PSA-Anforderungen
  • pH-neutral und nicht entzündbar: vereinfacht Handhabung und Lagerung auf der Baustelle
  • DCM-frei und ohne NMP/NEP: konform mit TRGS 612, rechtssicher im gewerblichen Einsatz
  • Schnelle Wirkung: ab 40 Minuten auf Dünnfilmen; 50 Min bis 1 h 20 auf Imprägnierungen; 2 h 20 bis 4 h 20 auf Dickbeschichtungen
  • Breiter Temperaturbereich: Anwendung von 0 °C bis 50 °C – ganzjährig einsatzfähig
  • Standfeste Gel-Textur: tropffreie Auftragung an Fassaden, Pfeilern und Decken
  • Nachhaltige Verpackung: Gebinde aus Post-Consumer-Rezyklat (PCR-Kunststoff)
  • Konform mit anspruchsvollen Ausschreibungen: DGNB-, BNB- und VgV-/VOB-tauglich

Schritt 1 – Vorbereitung

SCALPEX® EKO’R im Originalgebinde gründlich homogenisieren. Empfindliche Bauteile abdecken: Verglasungen, Aluminium- und Kunststoffprofile, Gummidichtungen. PSA anlegen: Nitrilhandschuhe nach EN 374, Schutzbrille nach EN 166. Eine Probefläche von etwa 1 m² in einem unauffälligen Bereich anlegen.

Schritt 2 – Auftrag

Das Produkt in dicker, gleichmäßiger Schicht mit Pinsel, Rolle oder Airless-Spritzgerät auf die Beschichtung auftragen. Die Schichtdicke ist der entscheidende Wirkfaktor – sparsamer Auftrag verlängert die Einwirkzeit oder verhindert das vollständige Anquellen der Beschichtung.

Schritt 3 – Einwirken lassen

Beschichtung Einwirkzeit
Dünnfilme (Lasuren, Voranstriche) ab 40 Minuten
Imprägnierungen / Hydrophobierungen 50 Minuten bis 1 Stunde 20 Minuten
Dickbeschichtungen (DBM / DDB) 2 Stunden 20 Minuten bis 4 Stunden 20 Minuten

Schritt 4 – Entfernen und Nachspülen

Die aufgequollene Beschichtung mit Spachtel, Schaber oder Stripper abnehmen. Den Untergrund anschließend gründlich mit Wasser nachspülen, um sämtliche Rückstände zu entfernen. Erst nach vollständiger Trocknung des Untergrundes mit Folgebeschichtungen fortfahren. Reste und Spülwasser gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) entsorgen – Einleitung in die Kanalisation unzulässig.

SCALPEX® EKO’R richtet sich an Fachbetriebe der Fassadensanierung, Maler- und Verputzerbetriebe, Sanierungs- und Restaurierungsunternehmen sowie an kommunale Bauhöfe, die ökologische Anforderungen öffentlicher Ausschreibungen (VgV/VOB mit Umweltkriterien, DGNB-, BNB-zertifizierte Bauten) erfüllen müssen.

Geeignete Untergründe Mineralische Materialien: Beton (Sicht- und Fertigteilbeton), Mineralputz, Kalk-Zement-Putz, Gipsputz, Naturstein (Sandstein, Kalkstein, Granit – Probefläche zwingend) sowie Ziegel und Klinker.

Auf folgenden Materialien kann SCALPEX® EKO’R Reaktionen auslösen – eine Probefläche ist vor Anwendung obligatorisch und empfindliche Bauteile sind sachgemäß abzudecken:

  • Gummidichtungen und Elastomer-Fugen
  • Kunststoffprofile (PVC, PMMA, Polycarbonat)
  • Lackierte oder eloxierte Metallflächen
  • Verglasungen und Aluminiumelemente

Die Anwendungstemperatur von 0 °C bis 50 °C ermöglicht den ganzjährigen Einsatz unter den meisten klimatischen Bedingungen in Deutschland – von Sanierungen in Norddeutschland im späten Winter bis zu Sommerprojekten in Süddeutschland.

*Die Angaben zum Ertrag dienen nur als Anhaltspunkt. Anhand dieser Daten lässt sich der Kostenaufwand für Bauvorhaben abschätzen. Sie sind in keinem Fall vertraglich bindend; nur durch Versuche lässt sich die genau aufzutragende Produktmenge für die verschiedenen zu behandelnden Untergründe bestimmen.

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